Online-Bestellsystem Gastronomie: Wie Sie sich von Lieferportalen unabhängig machen und Gewinne steigern
Online-Bestellsystem Gastronomie wirkt auf den ersten Blick wie eine einfache digitale Lösung – doch es entscheidet heute über Marge und Kundenbeziehung. Während Restaurants bis zu 30 % Provision an Plattformen wie Lieferando oder Wolt verlieren, geben sie zugleich den direkten Kontakt zum Gast aus der Hand. Ein eigenes Online-Bestellsystem Gastronomie ist der einzige Weg, um Kontrolle über Umsätze zurückzugewinnen, die Marke zu stärken und eine direkte Beziehung zu den Gästen aufzubauen – ohne teure Zwischenhändler.
In diesem Artikel lernen Sie:
- Warum hohe Provisionen Ihr Wachstum bremsen und wie Sie diese vermeiden.
- Der direkte Vergleich: Lieferportale vs. Eigenes System (Tabelle).
- Wie Sie durch eigenen Datenbesitz (Data Ownership) Stammkunden gewinnen.
- Welche Funktionen eine professionelle White-Label-Lösung haben muss.
- Strategien, um Kunden von Portalen auf Ihre eigene Seite zu holen.
Herausforderung #1: Die Provisionsfalle (15-30% Verlust)
Mit jeder Bestellung über ein externes Portal geben Restaurants 15 bis 30 % ihres Umsatzes als Provision ab. Bei hoher Bestellfrequenz summiert sich das schnell auf mehrere tausend Euro im Monat – Geld, das direkt aus dem Unternehmen abfließt und die Marge erheblich reduziert. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von Plattformen, die Preise, Sichtbarkeit und Kundenzugang kontrollieren.
Die Lösung ist eine eigene Lieferservice Software im SaaS-Modell mit 0 % Provision – wie sie beispielsweise Ordering Stack bietet. Statt Umsatzanteile abzugeben, zahlen Restaurants eine feste monatliche Gebühr und behalten 100 % des Bestellwertes. Darüber hinaus unterstützt das System Restaurantketten beim Aufbau eigener Lieferkanäle: von der zentral gesteuerten Bestell-App über einen markeneigenen Gastro-Shop bis hin zur Integration von Logistik und kontaktlosem Bestellen. So können Betriebe nicht nur konsequent Provisionen sparen, sondern auch ihre Stammkundenbindung stärken und langfristig unabhängige, profitable Vertriebsstrukturen aufbauen.
Herausforderung #2: Der "unbekannte" Kunde (Datenverlust)
Wenn ein Gast über Lieferando bestellt, ist er in erster Linie Kunde der Plattform – nicht Ihres Restaurants. Sie erhalten weder die E-Mail-Adresse noch die Möglichkeit, einen Geburtstagsgutschein zu versenden oder gezielt zum Mittagsmenü einzuladen. Wertvolle Kundendaten bleiben beim Portal, während Sie auf langfristige Stammkundenbindung verzichten müssen.
Mit einer eigenen Lieferservice Software wie Ordering Stack sichern Sie sich vollständige Datenhoheit (Customer Data Ownership). Im Rahmen der Digitalisierung der Gastronomie bauen Sie Ihre eigene Marketingdatenbank auf – selbstverständlich DSGVO-konform – und können Newsletter versenden, personalisierte Angebote erstellen oder gezielte Remarketing-Kampagnen starten. Ob über eine eigene Bestell-App, einen digitalen Gastro-Shop oder kontaktloses Bestellen: Sie gewinnen den direkten Draht zum Gast zurück und verwandeln einmalige Bestellungen in langfristige Kundenbeziehungen.
Eigenes System vs. Lieferportale – Ein Vergleich
Hier ist der direkte Vergleich, warum sich ein eigenes System lohnt:
| Kriterium / Funktion | Lieferportale (z.B. Lieferando, Wolt) |
Eigenes Online-Bestellsystem (Ordering Stack) |
| Kostenstruktur | Hohe Provision pro Bestellung (15–30%) | Feste monatliche Gebühr (0% Provision) |
| Kundendaten | Keine Einsicht (Daten gehören dem Portal) | Voller Zugriff (E-Mail, Bestellhistorie für Marketing) |
| Markenauftritt (Branding) | Standardisiertes Design, gelistet neben der Konkurrenz | White-Label-Lösung (Ihr Logo, Ihre Farben, Ihre Domain) |
| Kundenbindung | Kunde ist loyal zur Plattform (App) | Kunde wird Stammkunde Ihres Restaurants |
| Auszahlung | Oft wöchentlich oder monatlich verzögert | Sofort / Täglich (direkt auf Ihr Konto) |
| Marketing-Möglichkeiten | Begrenzt (Sie zahlen extra für Sichtbarkeit) | Unbegrenzt (Push-Nachrichten, Newsletter, eigene Gutscheine) |
| Preishoheit | Preisdruck durch Vergleichbarkeit | Volle Kontrolle über Preise und Menü |
Fazit: Während Lieferportale gut für die Neukundengewinnung sind, ist ein eigenes Online-Bestellsystem unverzichtbar, um hohe Provisionen zu sparen und Stammkunden langfristig zu binden.
Herausforderung #3: Verlust der Markenidentität (Branding)
Auf großen Lieferportalen ist Ihre Restaurantmarke oft nur eines von vielen Logos in einer langen Liste von Wettbewerbern. Sie haben kaum Einfluss auf die Darstellung Ihres Menüs, das Design oder das gesamte Nutzererlebnis. Das Ergebnis: Ihre Marke tritt in den Hintergrund, während die Plattform im Mittelpunkt steht.
Mit einer eigenen White-Label-App und einem integrierten Webshop direkt auf der Website Ihrer Restaurantkette behalten Sie die volle Kontrolle über Ihr Branding. Die eingesetzte Lieferservice Software wird vollständig an Ihre Corporate Identity angepasst – von Farben und Logo bis zu Schriften und Bildwelt. Wenn Sie eine eigene Bestell-App erstellen und den Online-Bestellbereich nahtlos in die Markenwebsite Ihrer Kette integrieren, bestellen Gäste bewusst direkt bei Ihnen. Das stärkt Vertrauen, erhöht die Stammkundenbindung und macht Ihre Marke im Rahmen der Digitalisierung der Gastronomie langfristig unabhängig und klar positioniert.
Herausforderung #4: Das "Tablet-Chaos" und Fehlerquote
Viele Restaurants arbeiten parallel mit fünf oder mehr Tablets unterschiedlicher Lieferanbieter. Das Servicepersonal muss eingehende Bestellungen manuell in das Kassensystem (POS) übertragen – ein zeitaufwendiger Prozess, der Fehler, Verzögerungen in der Küche und unnötigen Stress im Team verursacht. Gerade in Stoßzeiten führt dieses System zu falschen Bonierungen, längeren Wartezeiten und unzufriedenen Gästen.
Die Lösung ist ein vollständig integriertes Online-Bestellsystem wie das von Ordering Stack. Die Lieferservice Software überträgt Bestellungen automatisch und in Echtzeit direkt in das POS-System sowie auf die Küchenmonitore (KDS). Kein manuelles Abtippen, keine Übertragungsfehler, keine Medienbrüche. Im Rahmen der Digitalisierung der Gastronomie sorgt diese nahtlose Integration für effizientere Abläufe, schnellere Prozesse und eine spürbar höhere Servicequalität.
Herausforderung #5: Mangelnde Kundenbindung
Auf Lieferportalen bleibt der Gast in erster Linie der App treu – nicht Ihrer Marke. Heute bestellt er Pizza bei Ihnen, morgen empfiehlt ihm der Algorithmus einen Burger beim Wettbewerber. Die Plattform steuert die Sichtbarkeit und beeinflusst die Entscheidung, während Ihre Stammkundenbindung kaum wächst.
Mit einer eigenen Lieferservice Software und integrierten Loyalty-Programmen holen Sie sich die Kontrolle zurück. Punkte für jede Bestellung, exklusive Mitgliedschaftsstufen oder attraktive Prämien sind nur in Ihrem eigenen Verkaufskanal – etwa in der eigenen App oder im markeneigenen Gastro-Shop auf der Website Ihrer Restaurantkette – verfügbar. So wird die Digitalisierung der Gastronomie zum strategischen Instrument: Sie belohnen wiederkehrende Gäste gezielt, stärken die emotionale Bindung und schaffen Anreize, direkt bei Ihnen zu bestellen – statt bei der Konkurrenz auf dem Portal.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Online-Bestellsystem Gastronomie im Vergleich zu Portalen?
Während Lieferportale 15–30 % Provision pro Bestellung verlangen, basiert ein eigenes Online-Bestellsystem Gastronomie auf einem transparenten Flat-Fee- bzw. SaaS-Modell. Sie zahlen eine feste monatliche Gebühr für die Lieferservice Software – unabhängig vom Bestellvolumen – und behalten 100 % Ihres Umsatzes. So können Sie nachhaltig Provisionen sparen und Ihre Marge planbar steigern.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Moderne Lösungen sind als Plug-and-Play- oder White-Label-Systeme konzipiert. Sie können ohne technisches Know-how eine eigene Bestell-App erstellen oder einen integrierten Gastro-Shop auf der Website Ihrer Restaurantkette betreiben. Design, Struktur und Funktionen werden vorkonfiguriert und an Ihre Marke angepasst.
Wie bekomme ich Kunden dazu, direkt bei mir zu bestellen?
Der Schlüssel liegt in klaren Vorteilen im eigenen Vertriebskanal. Exklusive Angebote, niedrigere Preise im Vergleich zum Portal oder Gratis-Extras, die nur in Ihrer App oder im eigenen Webshop verfügbar sind, schaffen starke Anreize. In Kombination mit Loyalty-Programmen stärken Sie die Stammkundenbindung und machen die Digitalisierung der Gastronomie zu einem echten Wettbewerbsvorteil.
